Analyse des Donald Trump

Eine Analyse des Donald John Trump, geb. 14.6.1946

 

Eine Ausarbeitung gemäß meiner Zahlen-Analyse-Methode. 

 

Dieser Text beinhaltet KEINE politischen Ebenen, sondern behandelt den Menschen Donald Trump in Sachen Denk- und Verhaltensmuster.

 

 

Die Herkunft sowie innere Prägung

Die erzieherischen Werte oder Wirkweisen, die eine Person verinnerlicht hat. Diese Prägung ist die innere Stimme und kann sowohl Urängste / Existenzängste aber auch übernommen Glaubenssätze beinhalten.

 

Donald Trump ist innerlich programmiert auf Leistung und Erfolg. Er musste lernen, seine Bedürfnisse zu kontrollieren oder zu unterdrücken. Seine Kindheit war eine harte Schule und er musste womöglich schon in jungen Jahren viel Verantwortung übernehmen.  Ziele zu erreichen konnte zu einer Überlebensstrategie werden. Um gewisse Ziele oder Vorgaben zu erreichen, hat er sein Inneres darauf ausgerichtet, alle möglichen Chancen und Vorteile für sich zu nutzen. Druck und Zwang, Kontrolle aber auch das Ansehen sind die inneren Herrscher.

 

Zu den Entwicklungsaufgaben in diesem Bereich gehören für Donald Trump unter anderem, dass er weniger auf gesellschaftliche Vorgaben blickt, sondern den Mensch in den Vordergrund stellt. Dazu gehört auch er selbst als Mensch, der auch mal kleine Brötchen backen darf. Sich selbst weniger wichtig zu nehmen und auch mal einen schlechten Tag haben zu dürfen, kann den inneren Druck reduzieren. Urängste in Form von Versagensängsten oder Erfolgsdruck können minimiert werden, wenn er seine Ziele überarbeitet und sich nicht am gesellschaftlichen Ruf orientiert.

 

 

 

Das Selbstbild

Das ist der Blick auf das eigene Ich. Die Selbstwahrnehmung und –einschätzung. Welchen Wert wir uns selbst beimessen. Hier spiegelt sich auch das Selbstwertgefühl wieder und wovon dies abhängig sein kann. Das Selbstbild kann fremdbestimmt aber auch sehr selbstbestimmt im Sinne von Selbstbezogenheit sein.

 

Donald Trump sieht sich selbst als eine Person, die unersetzlich ist. Er ist ein Mensch, der etwas umsetzt, der Taten vollbringt, der die Dinge selbst erledigt. Dahinter steckt nicht direkt die Selbsteinschätzung als Machtmensch, aber doch als Macher, als jemand, der in der Lage ist, etwas zu vollbringen. Es sind seine Ausführungen und Arten von Aktivitäten, die wichtig sind. Seine Arbeit, sein Broterwerb, sein tägliches Leben stehen im Vordergrund. Es sind seine Pläne und Vorhaben, über die er sich definiert, die wichtig sind. Davon abhängig ist der eigene Selbstwert. Es sind seine Planungen und Aufgaben, die ihn wichtig machen. Es sind die Größe und der Umfang seiner Vorhaben, für die er steht. Sein Ich braucht diese Pläne, um das Selbstwertgefühl zu untermauern.

 

Zu seinen Entwicklungsaufgaben in diesem Bereich gehört u. a., dass er sich mehr darüber definiert, was wirklich sinnvoll ist, auch in einem moralischen Sinne. Er muss sich darüber klar werden, wohin er sein Leben steuern sollte, statt von Aktivität zu Aktivität zu wechseln. Stabile Werte und Richtlinien zu haben, seinen Prinzipien treu bleiben gehört zu seinen Aufgaben. Dazu gehört viel Ehrlichkeit. Lernen, zu sich selbst zu stehen, statt sich anzupassen, um seine Nützlichkeit aufrechtzuerhalten, könnte völlig andere Entscheidungen und Verhaltensweisen hervorbringen, die er auch im Nachhinein noch für richtig hält. Zu sich selbst zu stehen, unabhängig davon, was andere über ihn denken, könnte sein Selbstbild positiv beeinflussen. Zwar zeigt er im Lebensalltag genau diese Anzeichen, dass er sich nicht dafür interessiert, was andere über ihn denken, aber sein Selbstbild ist nicht frei von allgemeinen Denkweisen, die ihn beeinflussen. Jemand zu sein, der die Dinge umsetzt, der vor Aktivität strotzt ist eine fremdbestimmte Selbstwahrnehmung. Es geht um Aktivität für ihn und nicht um Werte oder Prinzipien. Er hat die Möglichkeiten und die Kraft, etwas auf die Beine zu stellen. Seine Fertigkeiten und seine Kenntnisse sind seine Werte, über die er sich definiert. Da ist er auf einem rein praktischen Horizont stehen geblieben und die Weitsicht, seinen Horizont zu erweitern, dazu zu lernen, ist ihm vermutlich fremd. Sich auf seine Fertigkeiten zu berufen, darauf über etwas genaue Kenntnisse zu haben, reduziert seine Selbstwahrnehmung auf genau diese Anwendungen. Über den Tellerrand zu blicken, sich neuen Ufern zuzuwenden, sich auf etwas einzulassen, was womöglich im Vergleich zu seinem Wissen oder Können abenteuerlich erscheint, ist sicherlich nicht nur ein Abrücken von Werten seiner Herkunft, sondern auch die Abkehr von einem reinen Nützlichkeitsdenken. Den Unterschied zu erkennen zwischen reiner Nützlichkeit und wirklich Sinnvollem ist seine Aufgabe in der persönlichen Entwicklung. Solange er sich als reines „Arbeitstier“ sieht, als jemand, der seine Aufgaben pflichtgemäß erfüllt, wird er stehen bleiben und nicht erkennen, dass er nicht wirklich über sich hinaus gewachsen ist.

 

Fazit: Statt sich jeder Situation anzupassen, um zu zeigen, was er alles fähig ist zu tun, um Bestätigung zu bekommen, sollte er lieber seine Werte hinterfragen über die er sich definiert. Sich selbst wahrhaft und ehrlich wahrzunehmen und zu erkennen, was er zum Großen und Ganzen beiträgt wird gebremst durch den kurzen Blick auf aktuelle Begebenheiten und seine Vorhaben.

 

 

 

 

Der Lebensalltag

Das ist der konkrete Umgang mit Personen, Dingen, Ereignissen bezogen auf Alltag, Familie, Partnerschaft, Gesellschaft oder die Arbeit bzw. der Beruf.

 

Seit jeher ist ein häufiges Motiv für seine Handlungen der Wunsch nach Aufmerksamkeit und Zustimmung. Er möchte erkannt, gesehen und bekannt sein. Es ist sein Name, den er wünscht zu hören, damit er weiß, dass man ihn kennt. Der Versuch beliebt zu sein, die Menschen zu begeistern, damit sie ihn mögen und die Dinge selbst zu regeln, lässt ihn wahrscheinlich Dinge tun, die vermeintlich, also in seinem Sinne richtig sind. Er möchte wichtig sein und dafür tut er einiges. Dafür arbeitet er. Über die Arbeit und seine Aktivitäten holt er sich den Lob, den er braucht, um sich gut zu fühlen. Dahinter steckt auch eine gewisse Verletzlichkeit, denn kommt diese Anerkennung nicht, kann er sich persönlich angegriffen fühlen. Die Antennen werden dann auf Details und Kleinigkeiten ausgerichtet und alles um ihn herum im Lebensalltag wird dementsprechend kontrolliert oder kritisiert. Wenn etwas nicht nach seinen Vorstellung läuft, kann er sehr genau bis pedantisch sein. Das sind Wesenszüge, die sicherlich nicht in der Öffentlichkeit zu sehen sind, sondern nur von Menschen, die ihm im Alltag nahestehen. Ein kritischer Blick zeigt dann, dass etwas nicht nach seinen Vorstellungen verläuft. Da er sich selbst als denjenigen sieht, der den Ton angibt, kann er jedes kleine Detail in den Vordergrund stellen und entweder kritisieren oder hervorheben. Je nachdem, ob es gut für ihn ist oder nicht. Das Licht um ihn herum soll strahlen und die Menschen sollen begeistert für ihn sein. Dafür wirft er sich dann in Aktivitäten oder er wird zum scharfen Kritiker.

 

Seit 2002 kommen folgende Einflüsse hinzu.

 

Etwas zu schreiben, sich über das Wort auszudrücken ist eine bekannte Masche von ihm. Er will sich mitteilen und alle sollen daran teilhaben, was gegenwärtig wichtig ist. Hier kommt nochmals hinzu, dass er sich in ein vorteilhaftes Licht rücken will. Wie oben beschrieben, will er beliebt sein und ebenso, dass er immer gut dastehen will. Manche Menschen unter diesem Einfluss neigen dazu sich im Vergleich zu anderen klein zu fühlen, weil sie darüber lesen oder hören, wie es andere machen. Das mag in gewisser Weise auf Donald Trump ebenfalls zutreffen, denn in Kombination mit seiner oben erläuterten Wichtigtuerei, kann er das verbale Mittel nutzen, um sich hervorzutun. Aber nicht um seine Wichtigkeit zu unterstreichen, sondern um mögliche Schwächen zu verbergen. Je wortreicher er ist, desto mehr an Unsicherheit kann dahinter stecken.

 

Darüber hinaus kommen Aspekte hinzu, dass es ihm unwichtig ist, wie er in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Da sind auch Mittel Recht, die außerhalb von rechtlichen Regelungen stehen. Da pfeift er auf seinen Ruf und missachtet gesellschaftliche Regeln.

 

Das steht im Gegensatz zu seiner inneren Prägung, die genau darauf ausgerichtet ist, seitens der Familie bzw. seiner Herkunft, einen guten Ruf zu erzielen. Somit erhält er seinen guten Ruf, indem er sich ins Rampenlicht stellt, aber das nicht mit Würde und Anstand, die einem Amt entsprechen.

 

Der Wunsch, beliebt zu sein und sich mitzuteilen bringt ihn dazu, auch mal ganz tief in irgendwelchen Mottenkisten, also in der Vergangenheit zu wühlen. Verfehlungen aus früheren Zeiten, werden heute noch sein Verhalten beeinflussen. Alles, was mal gesprochen wurde oder geschehen ist, alles was ihn davon persönlich betrifft, sind Argumente für sein heutiges Verhalten.

 

Dennoch wird er bewundert und es scharren sich Wichtigtuer um ihn, die an seinem Ruhm teilhaben wollen. Es wird einige in seinem Umfeld geben, die sich einen Vorteil davon versprechen, in dem Licht von Donald Trump zu stehen. Dahinter steckt nicht sehr viel Loyalität, aber der Wunsch, selbst auch ins Rampenlicht zu treten. So könnten ihn einige Leute begünstigen, weil sie selbst davon profitieren.

Natürlich gibt es auch diejenigen, die offen bekunden, was sie von ihm halten, die, die den Mut haben, etwas preiszugeben.

 

Nun zu seinen Lernaufgaben auf dieser Ebene.

 

Seit jeher hat er die Aufgabe, zu den Dingen auf Distanz zu gehen. Das bedeutet zum einen, etwas nicht so persönlich zu nehmen, sondern die Dinge mit einem gewissen Abstand zu betrachten. Es mag zunächst nicht einläuten, warum dies wichtig ist. Er hat durchaus den Wunsch oder die Motivation, etwas zum Besseren zu verändern. Er kann durchaus sehen, wo etwas unrund läuft oder wo etwas verbessert werden muss. Aber er setzt diese Dinge für seine eigenen Projekte ein, so dass er selbst im Rampenlicht steht. Sich selbst nicht so wichtig zu nehmen und darüber auf Distanz zu gehen, hätte dafür sorgen können, dass er seine Energie oder Investitionen nicht in Prestigeobjekte steckt, sondern dem Wohle der Menschheit zukommen lässt. Nicht was ihn persönlich fördert, sondern etwas außerhalb von ihm, etwas das nicht direkt mit ihm zu tun hat, könnte er in den Vordergrund stellen. Das Thema Entwicklung oder Forschung könnte z. B. etwas davon sein. Zu helfen, dass Dinge oder Projekte vorankommen, die allen Menschen helfen und nicht nur bestimmten Personen einschließlich ihm selbst, könnte ein bessere Motiv für ihn sein. Seine Macht und seinen Einfluss für gute Zwecke zu nutzen, so könnte das auch beschrieben werden. Die Menschen als gleichwertig zu betrachten und nicht in Hierarchien zu denken, wäre sein Beitrag zum Gemeinwohl. Einen größeren Blick statt des subjektiven Blickes auf seine eigenen Taten, könnte wesentlich mehr dazu beitragen, dass sein Einsatz nutzbringend und pragmatisch ist. Etwas wirklich zu verändern, wo es nötig ist, könnte sein Einsatz sein. Dafür müsste er jedoch keine Machtposition wie die des Präsidenten der USA innehaben, sondern könnte im Kleinen agieren und dennoch sehr wirksame Hilfe leisten.

 

Ein weiterer Aspekt ist der, weniger an die Öffentlichkeit zu tragen als auch seine privaten Dinge zu schützen. Dazu gehört natürlich auch die Familie. Seine Kinder dienen ihm ebenfalls als Mittel der Beliebtheit. Die Familie zu ehren und zusammenzuhalten dürfte nicht so wichtig für ihn sein. Dennoch sollte er aus Gründen des Schutzes so manches für sich behalten und lieber „runterschlucken“. Es ist oft wichtiger, dass er etwas nicht macht, statt etwas zu machen.

 

Er will zwar populär und beliebt sein, aber er schafft es nicht, innerhalb seines privaten Raums umsichtig zu sein. Seine Familie mit Fürsorge zu bedenken, statt sie für seine Zwecke zu nutzen, wäre eine seiner Lernaufgaben. Das Kümmern um Heim und Familie könnte für ihn persönlich sehr viel mehr Erfüllung bringen, als sich im öffentlichen Leben zu engagieren.

 

Das alles steht im Gegensatz zum tatsächlichen Leben von Donald Trump. Es dürfte ihm sehr schwer fallen, sich aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen und sich mehr den eigenen und privaten Dingen zu widmen. Denn es ist ja auch sein Inneres, seine Existenzangst, die ihn dazu antreibt, gesellschaftlich aktiv zu sein. Diese Art der Urangst, die ihn denken lässt, nur wenn er ein „Jemand“ ist, ist er gut genug. Zu entwickeln, dass er ein Mensch wie jeder andere ist und damit nicht besser oder schlechter da steht, ist der Weg zum Rückzug in nicht-gesellschaftliche Ebenen. Auch aus dem Hintergrund heraus könnte er gute Dinge bewirken, weil er weiß, wo es nötig oder angebracht ist. Aber es fehlt die Menschlichkeit, die Wahrnehmung als einzelner Mensch in seiner eigenen Wichtigkeit oder Unwichtigkeit, die ihn bremst. Nur wenn er wichtig ist, hat er eine Existenzberechtigung. Diesen inneren Hochmut zu verändern, dieser Wunsch nach Macht und Anerkennung der ihm quasi in die Wiege gelegt wurde, zu durchbrechen, dürfte eine seiner größten Herausforderungen sein. Nicht mehr wichtig zu sein ist seine Urangst, die sein Handeln im maßgeblich Alltag bestimmt.

 

Es gibt natürlich auch viele andere Menschen, die in ihrem Inneren die Anerkennung brauchen, um sich wichtig in diesem Leben zu fühlen und auch andere Menschen nutzen jede Gelegenheit, um sich beliebt oder bekannt zu machen und sind genauso schnell beleidigt und enttäuscht, wenn dem nicht so ist. Der Unterschied liegt in der direkten Herkunft, denn Donald Trump ist von Haus aus mit einem bekannten Namen und Vermögen gesegnet. Da sind die Grenzen vollkommen anders als bei Menschen, die aus weniger wohlhabenden Familien kommen. Die Maßstäbe und Möglichkeiten unterscheiden sich deutlich. Wenn er ein Niemand gewesen wäre, jemand ohne berühmten Namen, hätte er sich wie jeder andere Politiker erst durch Leistung und Erfolg an die Spitze einer Nation arbeiten müssen. Durch Ausbildung und Beruf hätte dies Donald Trump womöglich auch schaffen können, aber das ist keineswegs sicher.

 

Beziehungen stehen im Vordergrund. Er hat gerne jemanden an seiner Seite, aber nicht um demjenigen zu helfen, sondern um sich selbst zu bereichern. Ob dies nun seine Ehefrauen sind, mit denen er gerne angibt oder ob dies wichtige Menschen sind, die ihn unterstützen. So kann er seine Kontakte für sich nutzen, um dadurch persönliche Vorteile zu haben. Bringt ein Kontakt dies nicht mehr oder sinkt das Interesse an einer Person, weil diese ihm nicht mehr dienlich ist, kann er sich den Nächsten zuwenden, der diese Kriterien wieder erfüllt. Natürlich ist ihm auch das Mittel der Flirterei wichtig, um selbst wichtig zu sein und zeigen zu können, was er kann. Mit Charme und Witz versucht er die Menschen für sich einzunehmen. Mit Worten und Gesten versucht er die Menschen zu erreichen. Mit großzügigen Versprechen ebenso. Dies ist alles jedoch auf den Moment bezogen, auf die Gegenwart. Es geht ihm darum, gerade jetzt etwas zu erreichen. Der Blick in die Zukunft gehört hier zu seinen Lernaufgaben. Etwas weiter voraus zu schauen und dabei das menschliche Wohl zu beachten, geht seinem Gegenwartsblick verloren. Wer vollkommen auf die Gegenwart fixiert ist und dass er jetzt einen guten Eindruck macht, wird eher Entscheidungen treffen, die sehr kurzfristig greifen und ausschließlich einer befristeten Zeitspanne dienen. Eine gewisse Ungeduld spielt ebenfalls eine Rolle und abzuwarten, wie sich etwas entwickelt, ist eine Lernaufgabe. Über etwas noch mal eine Nacht zu schlafen und in Ruhe die Eindrücke auf sich wirken zu lassen, um dann wirklich folgerichtig Entscheidungen treffen zu können, die alles berücksichtigen, was es zum Thema zu berücksichtigen gibt, bleibt hinter Ungeduld verborgen. Sich alle nötigen und objektiven Informationen einzuholen und etwas aus einer übergeordneten statt subjektiven und gegenwartsbezogenen Perspektive zu betrachten, wird sicherlich mehr Entscheidungen hervorbringen, die nicht nur gut untermautet sind, sondern auch einen wirkungsvollen Beitrag leisten können.  

 

 

 

 

Das Thema

Das ist die Schnittstelle  zwischen ihm und der Außenwelt. Das ist der aktuelle Brennpunkt oder Mittelpunkt. An dem Brennpunkt lässt sich die Entwicklung ablesen, die er oder sein Umfeld in Bezug auf ihn durchlaufen.

 

Hier zeigt sich eine ausgeprägte Selbstbezogenheit und es geht mehr um sein Image als um berufliche Dinge. Er möchte beweisen, dass er ein ganzer Mann ist, dass er vital ist und dass er selbst bestimmen kann. Von außen kommt ihm jedoch das Gleiche entgegen und so treffen Fronten aufeinander, die dann Konflikte, Streit oder Konkurrenz hervorrufen. Diese Konkurrenz ist für ihn seit 2002 ein Dauerbrenner. Jeder kann so zur Konkurrenz werden und es stehen dauerhafte Wettbewerbe oder Kämpfe auf dem Programm. So könnte seine Präsidentschaftskandidatur ein Kampf ums Gewinnen gewesen sein. Nicht das eigentliche Amt war das Motiv, sondern das Gewinnen. Die Nr. 1 zu sein, war das Ziel. Die alleinige Führung zu haben, stand im Vordergrund. Das Verlassen alter Wege, der Kampf um die eigenen Ziele, im Sinne seines Amtes die Ziele der Nation, war oder ist sein Motiv. Es geht nicht um die Gesellschaft oder deren Menschen, es geht darum, der Beste zu sein. Zu beweisen, dass er es kann, dass er geeignet ist, sein Land wieder an die Spitze zu bringen gehört zu seinen Motiven. Das ist ja bekannt. In diesem Denken einen Kompromiss zu finden ist seine Aufgabe. Zu unterscheiden, wo seine Handlungen oder Äußerungen Kampf oder Erneuerung auslösen, muss er lernen.

 

Die dahinter stehende Selbstbezogenheit in der Form, dass er sich selbst der wichtigste Mensch ist, unterstreicht nochmals alle anderen zuvor aufgeführten Bereiche. So kann er schnell mal eine Konfrontation auslösen, ohne an die Folgen zu denken. Er selbst und seine Vorhaben sind der Mittelpunkt und anderes gibt es nicht mehr. Lieber provozieren und reizen als Konflikte auszuräumen, könnte seine Devise sein. Er ist kampfbereit, wie sich immer wieder zeigt. Da mangelt es an Weitsicht und im Vordergrund steht immer der Sieg, egal um welchen Preis.

 

Er will beweisen, dass er Manns genug ist, um jede Aufgabe zu stemmen. Er lässt sich nicht unterkriegen und will sich durchboxen. Aufgeben ist etwas für Schwächlinge. Keine Schwäche zu zeigen ist das Bild, das er nach außen trägt. Kampfeslust und Streitlust begleiten seine Wege. Er sieht sich nicht als Erlöser der Probleme der Menschheit aber doch als Vorkämpfer. Er will derjenige sein, der die Menschen zu neuen Möglichkeiten führt, derjenige, der für sein Volk, seine Nation kämpft.

 

Je mehr er kämpft, desto mehr Kampf wird ihm von außen begegnen. Hier einen gemäßigten Weg zu finden, ist eine Aufgabe, die er zu lernen hat.

 

 

 

 

Das Lebensbild

Die Wahrnehmung und Beurteilung der aktuellen Lebenssituation als Ganzes. Auf welche Weise das Leben in seiner gesamten Struktur gesehen wird.

 

Seit 2002:

 

Sein Lebensbild steht im Gegensatz zu vielen anderem. Er sucht in seinem Leben den Frieden und die Harmonie. Er versucht, Kompromisse und Einigungen zu erzielen. Er will teilhaben an den schönen Seiten des Lebens und an Beziehungen, die ihm zur Seite stehen. Er sucht den leichten Weg und will, dass am Ende alle zufrieden sind. So möchte er sein Leben sehen und haben. Das sind seine Wunschvorstellungen. Es soll begleitet sein von Schönheit und Aufmerksamkeit. Die Menschen sollen zu ihm stehen und ihren Teil dazu beitragen. Gleichzeitig macht er die Erfahrung, dass Beziehungen nicht immer einfach sind und dass Menschen durchaus unterschiedliche Lebensauffassungen haben können. Zu seinen eher schlechten Lebenserfahrungen wird das Thema Vertrauen und Offenheit gehören. Andere Personen, die neben ihm eine wichtige Position haben und sein Leben mitgestalten, sind ein Teil seiner Lebensstruktur, die er nicht immer gutheißen wird.

 

Aus dieser Art, sein Leben zu betrachten können für Donald Trump folgende Empfindungen bestehen: Er fühlt sich mehr als Dienstbote und ist immerzu aufgefordert, etwas zu tun. Es hat mit Perfektionismus zu tun und dem daraus resultierenden Wunsch, alles selbst zu machen. Womöglich empfindet er, dass er in zu engen Grenzen steckt und von allen Seiten, Dinge auf ihn Einfluss nehmen, die ihn einschränken. Das bedeutet, dass er sein Leben als eingeschränkt und womöglich eingefahren empfindet. Das sind Dinge, die eher nicht nach außen getragen werden und die womöglich nur ihm selbst bekannt sind. Solche Empfindungen wird er sicher nur im engsten Kreis seiner Vertrauten preisgeben. Dass er sich von den aktuellen Lebensumständen gegängelt sieht, liegt aber daran, dass er bestimmte Erwartungen an alles und jeden hat, dass er sich dauerhafte Unterstützung aber auch Leichtigkeit wünscht.

 

Zu erkennen, dass er in seinem Leben durchaus Wirkung erzielt und dass es Bereiche gibt, wo er doch einen gewissen Spielraum hat, lässt ihn diese Enge leichter ertragen. Wenn er darauf blicken würde, was er tatsächlich alles erreicht hat und dazu gehört auch seine derzeitige Position als US-Präsident, wird er eher dahin kommen, dass ich Einsatz durchaus lohnt.

 

 

 

 

Der wunde Punkt

Wie der Name schon sagt, ist dies eine empfindliche Stelle, die sich durch die gesamte Bandbreite an Erfahrungen sowie der eigenen Persönlichkeit bilden kann.

 

Sein wunder Punkt beinhaltet das Thema Macht im Sinne von Einfluss, aber auch die dazugehörige Ohnmacht. Aufgrund seiner Lebenserfahrungen und seiner persönlichen Struktur sieht er sich als jemanden, der Dinge verändern und andere beeinflussen kann. Da dies aber als wunder Punkt erscheint, wird ihm sein Einsatz nicht immer den erhofften Erfolg bringen. Sein Wille zu Reformen stößt nicht immer auf Gegenliebe und Menschen, die ihm zur Seite stehen, haben ihn sicherlich in Teilen enttäuscht.

 

Ein weiterer wunder Punkt dürfte das zunehmende Alter sein einschließlich der dazugehörigen Einschränkungen durch ein Nachlassen der Lebensenergie oder mögliche Krankheiten.

 

Der wunde Punkt bringt ihn dazu, sich womöglich zu rächen oder etwas heimzuzahlen. Dadurch blickt er eher auf die negativen Dinge und wird hier oder da auch Grenzen überschreiten. Er nimmt dann in Kauf, dass die andere Partei womöglich mit Rückzug oder Gegenmaßnahmen reagiert.

 

Hier gehört zu seinen Aufgaben, seine Energie anders zu dosieren und sich nur noch in Bereichen zu engagieren, die seine Energie wirklich benötigen.

 

 

 

 

Schlusspunkt:

 

Es ist schwer zu sagen, ob er ein wirklich guter US-Präsident sein könnte, sofern man ihn aktuell als schlecht einstufen mag. Er könnte es vielleicht sein, wenn er mehr Weitsicht und den Blick in die Zukunft berücksichtigen würde. Da er entsprechend seines Themas bereit ist, die Führung für etwas zu übernehmen und neue Wege zu beschreiten, könnte er mit angepassten Denk- und Vorgehensweisen möglicherweise sein Amt besser ausfüllen.

Andererseits sollte er auch über seinen Ruhestand nachdenken und sich mehr und mehr aus der Öffentlichkeit zurückziehen und quasi nur noch nebenberufliche Tätigkeiten ausüben.

 

Alles ist eine Sache der Entscheidungen. Sich selbst zu verändern ist ebenfalls eine persönliche Entscheidung. Oftmals sehen wir bei unserem Gegenüber, was verändert werden sollte. Bei uns selbst bleibt der Blick manchmal versperrt, weil wir zunächst immer davon ausgehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und dass unser Standpunkt der richtige ist.

 

Nun, die Tragweite von Entscheidungen spielt eine große Rolle. Das Amt eines US-Präsidenten sollte natürlich von Menschen ausgefüllt sein, die eine gewisse persönliche Reife mit sich bringen. Ob er diese wirklich hat, kann ich nicht beurteilen. Ihm nahestehende Menschen werden sehr viel besser erkennen können, ob er sich wirklich weiterentwickelt hat und ob er eher mehr Weisheit oder mehr Siegeswillen gewonnen hat.

 

Jeder beurteilt seine Aktivitäten, Äußerungen oder Handlungen gemäß eigener Wertmaßstäbe. Der eine findet Donald Trump wundervoll, der andere sieht in ihm einen Blödmann. Jeder auf seine Weise. Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung, die auf eigenen Erfahrungen beruht. Der Unterschied liegt mitunter jedoch in den Auswirkungen. Je mehr Macht vorhanden ist, desto größer können die Konsequenzen sein. Das ist allgemein bekannt.

 

Ich bin gespannt darauf, wie Sie, liebe Leser, diesem Mann als Politiker oder als Mensch wahrnehmen. Schreiben Sie gerne etwas dazu.

 

 

Es gäbe noch einige Dinge mehr über ihn zu schreiben, die aber für die Öffentlichkeit eher uninteressant sein könnten. Darum schließe ich die Analyse hiermit ab und freue mich auf Ihre Reaktionen.

 

Foto: www.pixabay.de

 

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Eine persönliche Lebensanalyse

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Aufbau und Inhalt sind teilweise unterschiedlich zu dieser Biografie.


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