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Den Mut zur Veränderung aufbringen


Eine Veränderung braucht oft Mut, Kraft und Zielstrebigkeit.
Eine Veränderung braucht oft Mut, Kraft und Zielstrebigkeit.

Der erste Schritt ist oft ein sehr schwieriger.

 

Ein paar Beispiele und Gedanken zum Thema Mut und Veränderung.

 

 

 

  

 

Selbsterniedrigung

Sich im Vergleich zu anderen niedriger einstufen.
Sich im Vergleich zu anderen niedriger einstufen.

Für Menschen, die eher aus einer sich selbst herabsetzenden Position (Selbstbeurteilung) kommen, ist zunächst die Bewusstheit dessen, dass sie sich das teilweise selbst angetan haben – nämlich sich selbst zu erniedrigen -, ein schwieriger aber wichtiger Schritt. Zu erkennen, dass es teilweise in einem selbst liegt, sich schlecht behandelt zu haben und es nicht immer die anderen waren, dazu gehört Mut. Die Meinung der anderen über die eigene zu stellen, diese ungeprüft zu übernehmen hat zur Folge, dass wir schlecht über uns denken. Wer sowieso ein schlechtes Bild über sich selbst hat, wird dazu Mut brauchen, diese Denkweise in Frage zu stellen. Sich nun selbst mehr zu achten ist anfangs ein wirklich mutiger Schritt. Sich anfangs damit egoistisch oder befremdlich zu fühlen ist nicht unüblich, aber mutig weiterzumachen und sich selbst zu loben, wird dieses irgendwann überflüssig machen.

Selbsterhöhung

Sich im Vergleich zu anderen höher bewerten.
Sich im Vergleich zu anderen höher bewerten.

Andere Menschen, die eher aus einer sich selbst erhöhenden Position kommen, müssen den Mut aufbringen, zu erkennen, dass sie sich eher egoistisch, überheblich oder distanziert benommen haben, als mitmenschlich oder rücksichtsvoll. Dass sie vielleicht mir ihrem selbstbezogenen Verhalten anderen Menschen weh getan haben, erfordert nicht nur eine mutige Selbsterkenntnis sondern auch den Mut gegenüber dem Umfeld dazu zustehen und womöglich um Verzeihung zu bitten. Hierfür eine Entschuldigung oder ein erstes erklärendes Gespräch anzustreben, erfordert Mut. Wer sich aufgrund von Erfolg oder Bekanntheit eine höhere Stellung zuschreibt und durch Selbsterkenntnis oder einen Fall dazu aufgefordert ist, seinen selbst erwählten Thron zu verlassen, muss nicht nur seine Krone zurechtrücken, sondern auch erlernen, was es bedeutet, dass alle Menschen gleichberechtigt sind.

Eine Schwäche offenbaren

Auch wenn wir in vielen Bereichen, z. B. im Beruf (Treffen folgeschwerer Entscheidungen in einem Unternehmen usw.), im Sport (z. B. als Bergsteiger, Rennfahrer, Taucher usw.) oder im Bereich von Hobbys und Freizeit (z. B. Achterbahn fahren, Bungee Jumping usw.) ganz leicht viel Mut aufbringen, kann es noch sehr viel mehr Mut erfordern, etwas zu tun, was eine Schwäche offenbart, sei es, dass wir etwas nicht können oder nun unsere wahren Gefühle einem anderen Menschen mitteilen möchten oder sollten. An anderen Stellen stark und jeder Herausforderung gewachsen zu sein ist womöglich selbstverständlich und es kann mehr unserer Persönlichkeit entsprechen, als zu gestehen, dass Gefühle in manchen Dingen eine Rolle spielen. Einem Menschen zu sagen, mehr Nähe zu brauchen, mehr Fürsorge oder Aufmerksamkeit, kann einen ansonsten starken, selbstbestimmten oder dominanten Menschen in die Knie zwingen. Gesellschaftliche Ansprüche und einem Rollenbild entsprechen wollen, erfordert mitunter weniger Mut, als sich einzugestehen, dem nicht gewachsen zu sein und Unterstützung zu brauchen.

 

 

Sich outen

Wer sich schon mal outen musste oder dies vorhat, wird wissen wie viel Mut es bedarf, sich zu offenbaren. Ob wir nun unsere Neigungen, Leidenschaften, völlig neue Wege oder Vorhaben, geheimen Wünsche oder Sehnsüchte usw. darlegen wollen, spielt keine Rolle. Dieser erste Schritt ist der schwierigste, denn wir wissen oft nicht wie die Reaktionen darauf sein könnten, was andere dazu sagen oder denken. Und gerade wenn uns dies bereits vorher klar ist, ist der Schritt sehr gewagt, wenn wir im Vorfeld bereits wissen, dass wir auf Ablehnung, Abwertung, Ignoranz oder Konflikte stoßen werden.

Offen sprechen

Ein eher ruhiger, reservierter, zurückhaltender oder schüchterner Mensch braucht Mut, um zu ersten Mal seine Meinung offen zu vertreten oder vor einer Gruppe zu sprechen. Seine Gefühle oder Gedanken ein erstes Mal mitzuteilen kann sehr schwierig sein. Dabei ist es unerheblich, ob wir diese einem bisher unbekannten, fremden oder neuen Menschen in unserem Leben oder in einer bereits bestehenden Beziehung kundtun. Etwas zu sagen, worüber zuvor nicht gesprochen wurde, bedarf beim ersten Mal Mut.

 

 

Nein sagen

Sich für Nein entscheiden, kann eine Herausforderung sein.
Sich für Nein entscheiden, kann eine Herausforderung sein.

Ein sehr gebender, toleranter, höflicher oder helfender Mensch braucht Mut, um zum ersten Mal „Nein“ zu sagen. Unsere Grenzen können sich verändern, das merken wir bspw. dadurch, dass unsere Kraft nachlässt und wir nicht mehr wie zuvor viel geben können. Wir machen neue Erfahrungen und dadurch ändern sich unsere Ansichten. Zunächst diese Grenzen in sich selbst anzuerkennen ist das erste Nein. Außenstehenden dieses dann mitzuteilen ist das zweite Nein. Beide Abgrenzungen können Mut erfordern. Sich selbst einzugestehen, dass ein Punkt, eine Grenze, die Möglichkeiten überschritten wurden, ist bereits oft ein mutiger Schritt. Sich etwas einzugestehen, erfordert die Bereitschaft etwas zu wagen, was zuvor womöglich nicht mal denkbar geschweigen denn bewusst gewesen war. Nun diese Grenzen zu ziehen und diese in die Tat umzusetzen sind mutige und wichtige Schritte.

Mut zur Veränderung

Den Mut, die aktuelle Situation zu verlassen oder zu verändern.
Den Mut, die aktuelle Situation zu verlassen oder zu verändern.

Dies sind alles einfache Beispiele, die den ersten Schritt verdeutlichen sollen. Mut zur Veränderung bedeutet für jeden von uns etwas anderes und allgemeine Ratschläge, die den anderen ermutigen sollen, sind nicht immer sinnvoll, auch wenn sie gut gemeint sind.

 

 

Jedes erste Mal ist ein wichtiger Schritt. Mit der Zeit und mit mehr Übung in den zu verbessernden Bereichen wird es leichter und leichter. Wie schnell dieses leichter von der Hand geht, hängt natürlich auch davon ab, wie oft wir Gelegenheit zum „üben“ haben.

Der nächste Schritt

Wer den nächsten Schritt noch nicht gehen mag, muss vielleicht zuvor erst andere kleinere Schritte gehen.
Wer den nächsten Schritt noch nicht gehen mag, muss vielleicht zuvor erst andere kleinere Schritte gehen.

Was ist, wenn uns der Mut zum ersten Schritt fehlt oder wir sowieso vollkommen entmutigt sind?

Wenn wir den ersten Schritt in einer Sache machen wollen, die wir gerne ändern würden, es dann aber doch noch nicht schaffen, können wir davon ausgehen, dass zuvor andere wichtige Schritte wichtig sind. Vielleicht ist erst das eigene Innere mit dem Aufräumen oder Verbessern dran, bevor im Außen ein neuer Schritt gemacht werden kann. Möglich ist auch, dass der gewählte Schritt zunächst viel zu groß ist und wir erstmal in einem kleineren oder privateren Rahmen „üben“ sollten. Nicht jeder wird von heute auf morgen zum Vortragsredner oder Konkurrenzkämpfer. Manchmal müssen erst andere Fähigkeiten „trainiert“ werden, bevor unser Wunsch Wirklichkeit werden kann. Dann kann sich ein Schritt auf dem nächsten aufbauen und eines Tages schaffen wir es, unsere angestrebte Veränderung in die Tat umzusetzen. 

 

 

Mutlosigkeit

Es geht nicht vor und nicht zurück. Aussichtslosigkeit.
Es geht nicht vor und nicht zurück. Aussichtslosigkeit.

Wenn wir dem Leben so wenig Positives abringen können, dass wir den Sinn in einer Veränderung nicht mehr sehen können, stecken wir sehr wahrscheinlich in einer Blockade, Depression oder Krise. Eine erste und wichtige Veränderung besteht hier im Rückzug aus dem Getriebe, in dem wir stecken. Zumindest in dem Rahmen, in dem es uns möglich ist. Denn oft sind es unsere Verpflichtungen, die gerade dies nicht zulassen. Also müssen wir zunächst unsere Verpflichtungen überprüfen, um festzustellen, welche wir im Außen abgeben können, aber zumindest die zu finden, zu welchen wir im Inneren auf Distanz gehen können, um Energie freizusetzen.

Innere Befreiung

Es kann unsere Lernaufgabe sein, Dinge anders zu bewerten oder uns selbst weniger unter Druck zu setzen. Über diesen Weg kann eine Verpflichtung zwar bleiben, aber der Zwang, der dahinter stehen kann, kann abgebaut werden. Diese innere Befreiung kann neue Lebensenergie freisetzen, die wir ganz nötig brauchen, um uns wieder aufzubauen und den Mut für andere, neue Schritte aufzubringen.

Sind wir in Körper, Geist und Seele so aufgebraucht, dass wir nicht mal mehr den kleinsten Schritt machen können, ist es umso wichtiger, in irgendeiner Weise eine Auszeit zu nehmen. Dies allein erfordert schon verdammt viel Mut, vor allem, wenn wir in Lebensstrukturen stecken, die uns viel Verantwortung auferlegt haben und (viele) andere von uns abhängig sind. Reicht es, in diesem Fall der eigenen Gesundheit den Vorrang zu geben? Trauen wir uns das? Keine leichte Frage! Oft muss das aber so sein. Der Rückzug – und wenn er noch so klein ist – ist wichtig, um zu regenerieren und das Innere zu erforschen, wo unsere Prioritäten liegen oder was unsere wahren Wünsche sind. Das bedeutet nicht, dass wir unsere wichtigen und ans Herz gewachsenen Verpflichtungen oder Beziehungen aufgeben müssen, aber zumindest ist es für die weitere Zukunft sinnvoll, die Einstellung zu diesen Dingen zu ändern. Denn auch innerer Druck und Zwang können die Kräfte mit der Zeit auszehren. Wenn wir immer unter Anspannung stehen, auch wenn die eigentliche Aufgabe das gerade nicht erfordert, zieht es uns Energie ab, die uns dann an andere Stellen fehlt. Wird dies zum Dauerzustand, erreichen wir früher oder später unsere menschliche Grenze. Das gilt auch für diejenigen unter uns, die täglich gerne 10 Stunden oder mehr arbeiten. Nun ist es der erste Schritt in eine Pause, die wahrhaftig und wirklich eine Pause ist und wir in dieser Zeit richtig und tatsächlich abschalten (!), der wichtigste und erfordert all unseren Mut. Denn genau so etwas könnte ja unsere Schwäche offenbaren, nämlich dass wir keine Maschinen, sondern Menschen mit nicht unendlicher Energie sind. Wir wollen für alle der Fels in der Brandung sein? Wir wollen derjenige sein, auf den immer Verlass ist? Wir wollen so viel wie möglich unter Kontrolle haben? Das kann keiner auf Dauer schaffen. Wir Menschen brauchen Zeit, um Körper, Geist und Seele auszuruhen, damit wir uns erholen können, damit wir für neue Aufgaben bereit sind.

 

Also, der erste Schritt – nämlich eine simple Pause zu machen – kann schon sehr schwer sein und mitunter sind die ersten mutigen Schritte sehr klein und dennoch sehr wichtig für uns.

 

 

Das Gegenteil: Schnell etwas verändern

Es gibt auch die Gegenseite, die schnell bereit ist, Veränderungen einzuleiten, weil die momentane Situation dies so erfordert. Ob die nun klug ist oder nicht, wissen wir bekanntlich oft erst hinterher.

 

Wer mutig und spontan seine Schritte umsetzt, kann sowohl auf Zustimmung als auch auf Ablehnung stoßen. Das kommt wie immer auf den Fall und die beteiligten Personen um. Wenn jemand von heute auf morgen eine Beziehung beendet und dem anderen nicht die Chance gibt, darüber zu sprechen, können die Reaktionen so oder so ausfallen. Wenn jemand einen bestimmten Knopf drückt, eine Entscheidung fällt, die Richtung ändert , welche verheerende Folgen mit sich bringen können, kann das die eine Partei beschützen, die andere aber verletzen.

 

 

Sind wir zu stürmisch, zu ungeduldig oder zu spontan, kann das ungeahnte Folgen mit sich bringen. Das ist dann wiederum ein anderes Thema...

Unsicherheit, Unklarheit oder Risiken überwinden, erfordert immer wieder Mut!
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